Streit um Salzlauge aus Kalibergbau

ARCHIV – Salzlauge wird beim Kali-Werk „Werra“ Standort Hattorf des Kaliproduzenten K+S (Foto vom 24.04.2009) in Philippsthal in die Werra eingeleitet. Im Streit um die Werra-Versalzung hat der Runde Tisch am Dienstagabend mit großer Mehrheit eine Empfehlung für eine Fernleitung zur Nordsee abgegeben. So solle spätestens ab 2020 die Einleitung von Salzabwasser in die Werra gestoppt werden, hieß es nach der abschließenden Sitzung in Kassel in einer Mitteilung. In dem Gremium sitzen seit 2008 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kommunen und Verbänden von fünf Bundesländern. Seit fast vier Jahren wird heftig um die 14 Millionen Kubikmeter Salzlauge gestritten, die jedes Jahr bei der Kali-Förderung der Kasseler K+S anfallen. Bislang wird das Salzwasser zur Hälfte in die Werra gekippt und zur Hälfte in den Untergrund gepresst. Foto: Uwe Zucchi dpa/lhe +++(c) dpa – Bildfunk+++

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