Die Welt am Limit

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Thema: Geologie. Eine aktuelle Grafik der Wirtschaftswoche zeigt, wie sehr unsere Welt bereits am Limit gebaut ist. Seit Beginn der Industrialisierung verändert der Mensch rapide das Gesicht unseres Planeten. Er verbrennt hemmungslos Kohle und Öl, holzt die Regenwälder ab, kippt Millionen Tonnen Müll ins Meer und verwüstet auf der Jagd nach Rohstoffen ganze Landstriche. Forscher sehen daher ein neues Erdzeitalter angebrochen – das Anthropozän.


Die Eingriffe drohen unsere Ökosysteme gefährlich zu destabilisieren: Das Klima heizt sich auf, Tiere sterben aus, Böden werden unfruchtbar. Eine Übersicht, welche Narben der Mensch in die Natur bereits geschlagen hat:


Übersicht: die Welt am Limit. Eine alamierende Grafik – Das Zeitalter des Anthropozän (zum vergrößern auf die Grafik klicken).

Wiki Anthropozän: Unter dem Namen Anthropozän (altgriechisch: „Das menschlich [gemachte] Neue“) wird die Benennung einer neuen geochronologischen irdischen Epoche vorgeschlagen. Sie soll den Zeitabschnitt umfassen, in dem der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist.

Der Begriff wurde im Jahr 2000 vom niederländischen Chemiker und Atmosphärenforscher Paul Crutzen gemeinsam mit Eugene F. Stoermer ins Spiel gebracht. Die beiden Wissenschaftler wollen damit ausdrücken, dass die Menschheit zu einem geologischen Faktor geworden sei.

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Eine Satellitenaufnahme der Erde gibt anhand der sichtbar gemachten Lichtverschmutzung einen Eindruck der Größenordnung menschlichen Einflusses auf die Umwelt.

Quelle: Wikipedia >>

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