Förderung neue Heizung

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Förderung Erneuerbare Energien – Heizung umstellen und neue Förderung nutzen. Modernisieren, wann wenn nicht jetzt? Wer eine thermische Solaranlage, eine Pelletheizung oder eine Wärmepumpenanlage errichten möchte, profitiert ab April von besseren Förderbedingungen. Bauherren und Hauseigentümer erhalten für die Errichtung einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung im Bestand wieder einen Zuschuss von mindestens 500 Euro. Pelletheizungen im Altbau werden mit bis zu 3.500 Euro gefördert.


Energiewende in Deutschland im Wärmemarkt beschleunigen

70% unserer Energie benötigen wir in Deutschland für die Erzeugung von Wärme. Trotzdem hinkt die Energiewende im Wärmemarkt, inbesondere bei Bestandsimmobilien, deutlich hinterher. Dies liegt im wesentlichen an der einseitigen Förderung der Photovoltaik und er Windkraft durch die Politik der vergangenen Jahre. Gabriel will hier nun gegensteuern.

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Alamierend: 75% aller deutschen Heizungen sind veraltet und mehr als 30 Jahre alt. Sie gehören damit auf den Schrottplatz. Deshalb: Neue Fördergelder nutzen, jetzt.

Fördermittel der KfW-Bank werden deutlich erhöht

Ab April können Förderanträge nach der novellierten Förderrichtlinie gestellt werden. Ziel des neuen, sogenannten, Marktanreizprogramms (MAP) ist es, den Zubau erneuerbarer Energien im Wärmemarkt zu beschleunigen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, sagt hierzu: „Das Programm soll sich für den gewerblichen Bereich stärker öffnen. Denn die Energiewende im Wärmemarkt muss sich künftig noch stärker auch in den Betrieben abspielen. Kleine und mittlere Unternehmen können deshalb vom MAP verstärkt profitieren und erhalten in dem für Unternehmen zugeschnittenen KfW-Teil des Programms einen so genannten KMU-Bonus von zehn Prozent. Auch für große Betriebe erweitern wir die Antragsberechtigung sowohl mit Blick auf Investitionszuschüsse als auch für Darlehen und Tilgungszuschüsse.“

Das Marktanreizprogramm fördert sowohl private, gewerbliche und kommunale Investitionen in Heizungsanlagen oder größere Heizwerke, die erneuerbare Energien nutzen, als auch in Wärmenetze, die erneuerbar erzeugte Wärme verteilen. Die Förderung unterstützt dabei primär die Errichtung von Anlagen im Gebäudebestand. Im Neubau ist eine Förderung unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls möglich.

Förderung auch im Nachhinein möglich

Wer gerade in Heizung oder gar in ein Wärmenetz investiert hat muss sich nicht grämen. Die Antragstellung ist bis zu neun Monate nach Inbetriebnahme der Anlagen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) möglich. Bei Neubauten und bei Vorhaben, die im Rahmen der Innnovationsförderung durchgeführt werden, sind die Anträge in der Regel vor Beginn der Maßnahme einzureichen. Unternehmen müssen ihre Anträge immer vor Beginn der Maßnahme stellen.

Neuerungen im Überblick

  • Höhere Förderbeträge für private und gewerbliche Bauherren
  • Der Gebäudebestand wird neu definiert. Zum Gebäudebestand zählen Gebäude, in denen seit mindestens zwei Jahren ein Heizungssystem installiert ist, das ersetzt oder unterstützt werden soll.
  • Zur Bereitstellung von Prozesswärme kann Biomasse sowie thermische Solarenergie und der Einsatz von Wärmepumpen genutzt werden.
  • Nachträgliche Optimierungsmaßnahmen bereits geförderter Anlagen sind förderwürdig
  • Auch große Unternehmen sind künftig uneingeschränkt antragsberechtigt


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Eine Solarthermie-Anlage in Kombination mit einem Schichtspeicher war für Privathaushalte und Betriebe noch nie so günstig. Die neuen Förderungen des Marktanreizprogramms (MAP) der Bundesregierung machen es möglich. Fragen Sie am besten einen Fachmann in Ihrer Nähe >>

Neue Förderung Solarthermische Anlagen

Die Basisförderung für Solaranlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung wurde auf 140 Euro je Quadratmeter und mindestens 2.000 Euro pro Anlage erhöht. Für große Solaranlagen ab 20 Quadratmeter erhält der Bauherr künftig 200 Euro je Quadratmeter und kann sich zwischen einer Förderung nach Kollektorfläche oder Ertrag entscheiden. Daneben werden verschiedene Boni bei Anlagen im Neubau und in Bestandsgebäuden angeboten: Zum Beispiel für Optimierungsmaßnahmen an der Heizungsanlage, wenn eine neue Solaranlage gebaut wird oder für den Anschluss an ein Wärmenetz.

Neue Förderung Biomasseheizungen

Hauseigentümer, die an einer Pelletheizung mit Pufferspeicher interessiert sind, erhalten einen Zuschuss von mindestens 3.500 Euro. Die Förderung von Hackschnitzelanlagen und Scheitholzvergaserkesseln jeweils mit Pufferspeicher hat sich ebenfalls deutlich von pauschal 1.400 Euro auf 3.500 Euro beziehungsweise 2.000 Euro erhöht.

Im Neubau ist jetzt eine finanzielle Unterstützung vorgesehen. Die Innovationsförderung macht es möglich. Wird eine Biomasseheizung zum Beispiel mit Brennwertnutzung errichtet, ist ein Zuschuss von bis zu 3.500 Euro möglich.

Neue Förderung Wärmepumpen

Die Förderhöhe der Basisförderung im Bestand richtet sich nach der Wärmequelle. Unter bestimmten Voraussetzungen erhält der Bauherr auch eine Förderung beim Neubau.

Weiterführende Informationen zum Marktanreizprogramm (MAP) der Bundesregierung und zur KfW-Förderung finden Sie auf www.energiefoerderung.info >>

Oder: Fragen Sie uns, wir nennen Ihnen einen Fachmann in Ihrer Nähe >>

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