Los vom Gas in 4 Schritten

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In 4 Schritten Los von Putin’s Gas. Die Entwicklungen in der Ukraine und auf der Krim haben gezeigt, wie fragil die politische Lage in Europa in Wahrheit ist und wie sehr sich Deutschland in die Energieabhängigkeit Russlands begeben hat. Unabhängig von der Energiewende ist es nicht gut von Erdgas aus Russland abhängig zu sein. Aber da wir uns ohnehin in einem Wendeprozess hin zu erneuerbaren Energien befinden ist das eigentlich nur ein Grund voranzugehen. Machen Sie sich unabhängig von Putins Gas und vom Öl der Scheichs obendrein. Wir zeigen wie Ihre persönliche Energiewende gelingt. Wann, wenn nicht jetzt?


Wir Deutschen verbrauchen 70% unserer Energie für das Heizen. Lediglich 30% für Strom. Daran sehen Sie, wie schräg die Diskussion in der Öffentlichkeit oft geführt wird. Photovoltaik ist zwar politisch gewollt, aber keineswegs so wichtig wie viele taten.

Deshalb: Machen Sie sich selbst Wärmeautark und Sie haben bereits 70% der Energiewende geschafft. Wir zeigen Ihnen wie das geht.

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Wird er, oder wird er nicht? Wladimir Wladimirowitsch Putin wird immer unberechenbarer. Ein Grund mehr für Ihre persönliche Energiewende „Los vom Gas“. Wie Sie in 4 Schritten unabhängig von Putins Gas werden.

Diese 4 Maßnahmen können Sie ergreifen um unabhängig, oder unabhängiger vom Erdgas aus Russland zu werden:

1. Der gute alte Holzofen

Klingt auf den ersten Blick etwas antiquiert, ist es aber nicht. Moderne Holzofen heizen leicht eine ganze Etage dank moderner Brenntechnologie und helfen in den Wintermonaten sogar kräftig Geld zu sparen. Denn was die wenigsten wissen: Buchenholz ist die weitaus günstigste Art zu heizen unter den traditionellen Heizstoffen und obendrein noch Co2 neutral und nachwachsend.

Für 50 Euro gehacktes Buchenholz reichen für 16 Tage. Mit 50 Euro heizt man mit Gas gerade mal 6 und mit Öl gar nur für 5 Tage.

Lesen Sie hierzu unseren Artikel: Unabhängig von Öl und Gas – so einfach geht’s >>

Zu beachten: Wollen Sie später einmal den Holzofen in ihren Heizungskreislauf integrieren, etwa durch die Anschaffung eines Schichtspeichers, so ist darauf zu achten, das der Ofen wasserführend ist, also eine Wassertasche integriert hat. Diese Öfen sind zwar in der Anschaffung teurer, bieten aber die Möglichkeit rund 70% der erzeugten Energie auch in Zentralheizung, Fußbodenheizung oder zum Duschen zu nutzen.

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Ein guter wasserführender Holzofen kann der Beginn Ihrer persönlichen Energiewende „Los vom Gas“ sein. Auch ein erster Schritt ist ein Schritt.

2. Das Zentrum der Energiewende: Der Schichtspeicher

Erneuerbare Energie ist reichlich vorhanden. Alleine die Sonnenbestrahlung der Erde übersteigt unseren weltweiten Energiebedarf um das 10.000fache. Das einzige Problem das Sonne und Wind haben: sie sind nicht immer da, sondern stark schwankend.

Deshalb muss man, will man sich unabhängig von Gas und/oder Öl machen zunächst einmal über den Speicher nachdenken. Er ist und wird das Zentrum der Energiewende sein.

Die Technologie ist, was die Wärme betrifft, schon sehr weit. Der optimale Wärmeträger ist das Wasser und der optimale Wärmespeicher ist ein hochwertiger Schichtspeicher.

Der Schichtspeicher speichert das aufgewärmte Wasser wie in einem See in unterschiedlichen Temperaturschichten und stellt es je nach Bedarf zur Verfügung. Heisses Wasser zum Duschen, warmes Wasser für die Heizung, mittelwarmes Wasser zum Zähne putzen und so weiter.

Deshalb sollte, wer über seine persönliche Unabhängigkeit von Gas oder Öl nachdenkt, zu allererst über den geeigneten Schichtspeicher nachdenken. Hier lohnt es auf keinen Fall Kompromisse einzu gehen. Alles andere folgt.

Lesen Sie hierzu unseren Artikel: Der optimale Schichtspeicher >>

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Das Zentrum der Energiewende: der Schichtspeicher. Er managed und kontrolliert den Zufluss und den Abfluss erneuerbarer Wärme.

3. Die Energieversorgung der Zukunft: Die Solarthermie

Die Sonne scheint immer und schickt auch keine Rechnung. Die beste Wärmeversorgung ist die Solarthermie, daran gibt es keinen Zweifel. Es geht lediglich darum, wie solarthermische Systeme in das gesamte Heizungskonzept integriert werden. Und hier gibt es dann doch große Effizienz-Unterschiede.

„Die Solarthermie ist die effizienteste Form der Wärmeerzeugung. Die Technik ist ausgereift und die Zeit ist gekommen, fossile Energieträger endlich abzulösen. Jeder Vermieter, jeder Hausbesitzer, jeder Unternehmer sollte prüfen, wie er solare Wärme nutzen kann“, sagt zum Beispiel Matthias Reitzenstein, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)

Lesen Sie hierzu unseren Artikel: Jetzt ist die Zeit für Solarthermie >>

4. Solarthermie plus. Die Zukunft ist hybrid.

Es ist natürlich tatsächlich so, dass die Sonne in unseren Breiten im Winter nur sehr kurz zur Verfügung steht. Im Januar im Schnitt gerade einmal 50 Minuten. Einem guten, oder sehr guten Schichtspeicher genügt dies um sich selbst komplett mit warmen bis heißem Wasser zu beladen (Siehe Artikel: Schichtspeicher im Wärme-Test >>).

Trotzdem lässt sich die Effizienz solarthermischer Anlagen noch einmal entscheidend steigern, kombiniert man sie mit anderen erneuerbaren Wärme-Konzepten. Mit der Wärmepumpe zum Beispiel.

Eine Wärmepumpe nimmt vorhandene Wärme aus Erde, Wasser oder der Luft auf und komprimiert sie auf ein höheres, für den Menschen nutzbares, Wärmeniveau. Hierzu muss zunächst einmal Energie eingesetzt werden.

Wärmepumpensysteme lassen sich in vielen Fällen hervorragend mit thermischen Solaranlagen kombinieren. Im Sommer wird dann ein Großteil des Warmwasserbedarfs und in Herbst und Frühjahr ein Teil des Heizbedarfes solar gedeckt. Umgekehrt steigt die Effizienz der Wärmepumpe signifikant…

Lesen Sie hierzu unseren Artikel Das Traumpaar: Wärmepumpe und Solar >>

Oder unser Artikel über die Solar-Hybrid Wärmepumpe: Die Zukunft ist Hybrid >>

Fazit: Warten Sie nicht länger, sondern starten Sie jetzt Ihre persönliche Energiewende „Los vom Gas“. Investitionen in Erneuerbare Energien werden umfassend von der staatlichen KfW Bank mit günstigen Krediten und Zuschüssen bis 18.750 Euro für jede Wohneinheit unterstützt. Mehr hierzu auf der Seite der KfW >>

Jeder Schritt in Richtung Erneuerbare ist ein Schritt in die richtige Richtung. Fragen Sie uns, wir nennen Ihnen gern einen Experten, Heizungsbauer oder Energieberater in Ihrer Nähe >>

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