Solarzellen bald halb so teuer

Das Startup Unternehmen Twin Creeks Technologies hat ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich die Produktionskosten für Solarzellen um 50 Prozent senken lassen. Der CEO des Unternehmens Siva Sivaram sagte, in dem neuen Verfahren werde die Menge des verwendeten Siliziums reduziert und zudem seien die Kosten für die Fertigungsanlagen für die neue Technologie deutlich günstiger.

Solarzellen 50 Prozent günstiger herstellen

Nach Meinung des CEO können mit der neuen Technologie, die entstehenden Kosten für Solarzellen von bislang rund 80 US Cent auf 40 US Cent je Watt gesenkt werden. Mit dem Verfahren sollen die deutlich dünneren Wafer aus kristallinem Silizium hergestellt werden.

Dicke der Wafer auf 10 Prozent reduziert

Bislang zerschnitt man im Herstellungsverfahren Siliziumblöcke oder Siliziumzylinder in 200 Mikrometer dicke Wafer. Theoretisch allerdings würde eine Dicke von 20 – 30 Mikrometern ausreichen, um bei gleicher oder sogar besserer Effizienz, Sonnenlicht in grüne Energie umzuwandeln. In dem Verfahren, das von Twin Creeks Technologies entwickelt wurde, werden nun Wafer mit einer Dicke von nur 20 Mikrometern produziert. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Wafer nahezu ohne anfallende Abfälle produziert werden. Laut dem CEO des Unternehmens kann durch das neue Verfahren die Menge des für die Wafer Produktion benötigten Siliziums um fast 90 Prozent reduziert werden.

Hauptfokus liegt auf Vertrieb der neuen Technologie

Durch die neue Technologie lassen sich die so gefertigten Wafer, laut Twin Creeks Technologies in bestehenden Produktionsanlagen verarbeiten. Das Unternehmen sieht seinen Hauptfokus im Vertrieb der neuen Technologie und dazugehöriger Fertigungsanlagen und nicht in der Produktion von Solarzellen. Bis zum nächsten Jahr wolle man einige weitere dieser Produkte für den Markt bereithalten. Weitere solar Ideen, wie die LED Solar Straßenbeleuchtung oder die aquasun Solarpanels zeigen, dass das Interesse daran Sonnenlicht in elektrische Energie umzuwandeln stetig anhält.

Quelle: www.technologyreview.com/energy/

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