Windkraftwerk am Himmel

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Windkraftwerk am Himmel: Wie Google mit Hightech-Drachen saubere Energie erzeugen will. Google X arbeitet mit dem Windturbinen-Hersteller Makani Power an einer sehr ungewöhnlichen Lösung, um Windenergie zu nutzen. Hochmoderner Drachen sollen deutlich effektiver sein als bestehende Windkraftwerke.


Googles Antwort auf Windkraftwerke

Geht es nach Google X, dem Forschungsarm des Suchgiganten aus Mountain View, sind heutige Windkraftwerke nicht annähernd effizient genug. Googles Lösung: an Fluggeräten angebrachte Windturbinen, die ähnlich einem Drachen über ein Kabel mit einer Bodenstation verbunden sind und in Kreisbewegungen am Himmel schweben. Die verbauten Propeller bringen das Fluggerät in die Luft und dienen anschließend zur Gewinnung von Windenergie.

Das Projekt nennt sich Makani, was auf hawaiianisch Wind bedeutet. Die Idee geht auf ein gleichnamiges Startup zurück, dass Google im Jahr 2013 übernommen und in das Google-X-Projekt überführt hat. Makani soll vor allem auch in Gegenden eingesetzt werden, in denen Windenergie bislang keine sinnvolle Option war. Laut Google können herkömmliche Windkraftwerke in nur 15 Prozent der weltweiten Landmasse sinnvoll eingesetzt werden. Da der Google-Drachen eine größere Höhe erreichen kann, soll Makani in deutlich mehr Gegenden sinnvoll genutzt werden können.

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Google Makani: Drachen sollen herkömmliche Windkraftwerke ersetzen. (Foto: Google)

Google will die Stromerzeugung aus Windkraft effizienter machen

Google gibt an, dass Makani 50 Prozent mehr Strom erzeugen kann als herkömmliche Windkraftwerke. Außerdem sollen 90 Prozent der benötigten Materialien eingespart werden. Auf der SXSW hat Google-X-Chef Astro Teller bekannt gegeben, nächsten Monat erstmals größere Fluggeräte zu testen. Während die bisher getesteten Prototypen eine Länge von etwa 8,5 Metern hatten, soll die nächste Generation über eine Länge von 25,6 Meter verfügen.

Es wird interessant sein zu sehen, wie erfolgreich Google mit seinen weiteren Tests ist. Auch wenn es nicht unbedingt zum Kerngeschäft des Unternehmens gehört, ist saubere Energie offensichtlich auf für Google ein Zukunftsmarkt.

via: t3n

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